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Projekt Guatemala
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Initiative von Maya-Frauen im Hochland Guatemalas
60 Prozent der Bewohner Guatemalas gehören der indigenen Bevölkerung an. Die meisten stammen von den Maya ab. Ihr traditionelles Land wurde ihnen über die Jahrhunderte geraubt. Die wenigen Maya, die Arbeit haben, werden schlecht bezahlt. Ein Friedensabkommen beendete 1996 nach 36 Jahren einen Bürgerkrieg, bei dem 350.000 Indigene ihr Land verlassen mussten, Zehntausende starben und mehr als eine Million Menschen umgesiedelt wurde. Im Friedensvertrag ist die Beteiligung der indigenen Bevölkerung auf allen Ebenen der Gesellschaft festgelegt. Doch von diesem Ziel ist das Land noch weit entfernt. Die Organisation der Mayafrauen CODIMM (Coordinadora de Desarollo Integral de Mujeres Mayas) betreut zur Zeit mehr als 20 Initiativen im Hochland Guatemalas. Dort liegt der Anteil der indigenen Bevölkerung bei 90 Prozent. CODIMM setzt sich dafür ein, die Lebensbedingungen der Frauen und ihrer Familien in den ländlichen Gebieten zu verbessern. Ihre Männer sind oft über Monate abwesend, viele von ihnen arbeiten als Saisonarbeiter auf den großen Plantagen. CODIMM koordiniert die Initiativen und hilft bei der praktischen Umsetzung ihrer Vorhaben. Einige Beispiele: - Erwachsenenbildung und Alphabetisierungskampagnen - Schulbildung der Kinder (zweisprachig, Amtssprache Spanisch und lokale Maya-Sprachen) - Aufbau einer flächendeckenden Gesundheitsversorgung - Beratung in landwirtschaftlichen Fragen - Rechtsberatung - Vermittlung von Kleinkrediten an Kleinbauern und Existenzgründer In Göttingen hat sich der "Verein zur Förderung der Partnerschaft mit dem Mujeres Mayas e. V." gegründet, der die Arbeit von CODIMM unterstützt. Über diesen Verein beteiligt sich die "Stiftung Vielfalt der Kulturen" an der Finanzierung eines Grundstückes, auf dem eine Klinik und eine Schule gebaut werden sollen. Die Stiftung wird das Schulprojekt und eine Alphabetisierungskampagne der Frauen unterstützen.
Weitere Infos zu Guatemala: www.infostelle-guatemala.de
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Die "Stiftung Vielfalt der Kulturen" ist gemeinnützig anerkannt, Spenden sind steuerlich absetzbar. Eine Spendenquittung wird Ihnen unaufgefordert zugeschickt. |
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