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Projekt Srebrenica
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Projekt zur Unterstützung der "Mütter aus Srebrenica" der Gesellschaft für bedrohte Völker Bosnien und Herzegowina
Am 11. Juli 1993 eroberten serbische Milizionäre die überwiegend von Bosniern bewohnte Stadt Srebrenica. Vor den Augen der UNO wurden die männlichen Bewohner zusammen getrieben und entführt. Bis heute ist das Schicksal dieser Männer überwiegend ungeklärt, noch immer werden Massengräber gefunden, die Identifizierung der Leichen geht nur langsam voran. Für die Überlebenden - überwiegend Frauen - ist das ein schrecklicher Zustand. Mit Hilfe des bosnischen Büros der "Gesellschaft für bedrohte Völker" haben sie sich organisiert. Gemeinsam versuchen sie, mit Informationskampagnen und Aktionen dazu beizutragen, dass das Schicksal ihrer Männer, Söhne und Brüder und Freunde nicht in Vergessenheit gerät. Ebenso wichtig ist der Blick in die gemeinsame Zukunft: Die bosnische Sektion der Gesellschaft für bedrohte Völker bemüht sich, serbische und bosnische Frauen an einem Tisch zu versammeln. Der Dialog über das Geschehene soll dazu beitragen, Gräben zu überwinden und gemeinsam Wege zur Versöhnung zu finden. Das Büro in Sarajevo engagiert sich auch für Roma, für rückkehrende bosnische Flüchtlinge und für Überlebende von Frauen-Internierungslagern und deren Familien. Die "Stiftung Vielfalt der Kulturen" hat die Arbeit der Gesellschaft für bedrohte Völker und der Frauen aus Srebrenica mehrfach finanziell gefördert. Vor Ort hat sich die Stifterin mehrmals ein Bild davon machen können, dass dieses Geld sinnvoll angelegt ist.
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Die "Stiftung Vielfalt der Kulturen" ist gemeinnützig anerkannt, Spenden sind steuerlich absetzbar. Eine Spendenquittung wird Ihnen unaufgefordert zugeschickt. |
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