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Bamako-Dakar-Karawane für Bewegungsfreiheit und gerechte Entwicklung

Zum Weltsozialforum im Februar 2011, das in Dakar/Senegal, stattfand, brachen Flüchtlinge und westafrikanische Aktivisten/innen aus verschiedenen sozialen Bewegungen auf. Sie kamen aus Bamako/Mali und dem Kamerun, aus Togo und Burkina Faso. Mitglieder sozialer Bewegungen in den genannten Ländern sowie europäischer Flüchtlingshilfsorganisationen (No Lager Bremen, Sans Papiers Frankreich, The Voice Refugee Forum, der Oury Jalloh-Initiative, die Brandenburger Flüchtlingsinitiative, kein mensch ist illegal, Hanau u. v. a.) schlossen sich an.
Warum brechen Menschen in Westafrika auf, verlassen ihre Heimat, riskieren Gesundheit und Leben, setzen viel Geld ein und trennen sich von Freunden und Familie? Welche Motive gibt es für diese beschwerliche Migration nach Europa? Eine Reihe von Gründen werden in dem Film genannt: Dürren, Umweltkatastrophen, Krieg und Bürgerkrieg, Vertreibung, weil Bodenschätze abgebaut werden.

Die EU gründete 2004 die Europäische Agentur für die operative Zusammenarbeit an den Außengrenzen („frontex“; abgeleitet aus den französischen Wörtern frontières extérieures) mit dem Ziel, so früh wie möglich Einwanderungsversuche zu verhindern. Abgeschobene berichten davon.

Der Film eignet sich für Informationsveranstaltungen und Kinovorführungen in Europa und in Afrika. Die Stiftung Vielfalt der Kulturen förderte die Erstellung der DVD mit einem kleinen Zuschuss.

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